Es nimmt Macht von den Tätern weg und das ist auch gut so! Über die Definitionsmacht der Betroffenen

Beim durchstöbern meiner alten Ordner auf meinem Laptop, bin ich über ein Interview gestolpert, dass ich vor ungefähr einem Jahr mit einer Bekannten geführt habe. Ich fand das Interview sehr passend für diesen Blog: Es geht um Dynamiken von Gewalt, es geht darum wie Institutionen und sogar alternative Szenen Gewaltkreisläufe und die Stigmatisierung von Betroffenen aufrecht erhalten und fortsetzen und es geht um alternative Handlungsmöglichkeiten – und das aus Betroffenen-Perspektive.

Das Interview war wörtlich so abgetippt, wie ich es mit dem Diktiergerät aufgenommen hatte. Ich mag dieses Interview und wollte es deshalb gerne auf den Blog stellen, also hab ich es umgeschrieben, so dass es flüssiger lesbar ist. Kijoui, die ich interviewt hatte, hat es auch gelesen und Korrekturen gemacht. Sie ist also damit einverstanden, dass so wie es jetzt ist hier auf dem Blog steht….

Vielleicht noch ein paar Worte zum Kontext: Ich wollte zu der Zeit mehr über die Umsetzung von ‚Definitionsmacht‘ erfahren. Also das was in der linken und queeren Szene in Berlin unter ‚Definitionsmacht der Betroffenen‘ verstanden wird und wie es umgesetzt wird, aber auch was dieses Konzept für Familien und Institutionen bedeuten könnte.

Kijoui arbeitet bei der Frauen und Trans*beratungsstelle von Wildwasser und ist und war politisch, im Sinne von anarchistisch und queerfeministisch, an unterschiedlichen Orten aktiv.

Es nimmt Macht von den Tätern weg – Interview

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