Workshop „Der Einfluss von Diagnosen auf unsere Auseinandersetzung mit der erlebten sexualisierten Gewalt“

Hier die Ankündigung für einen Workshop, auf den wir gerne hinweisen:

Wir möchten mit Euch über einen selbstbestimmten Umgang mit der eigenen Gewaltgeschichte diskutieren!

Wir: Das sind zwei Feministinnen – 31 Jahre und 57 Jahre alt -, die in ihrer Kindheit sexualisierte Gewalt erfahren mussten.

Wir stellen uns folgende Fragen: Warum hat sich vielfach der Blick auf mögliche Auswirkungen sexualisierter Gewalt in den letzten Jahrzehnten verändert? Wenn meine „Symptome“ diagnostiziert werden als Ausdruck einer psychischen Erkrankung, verhindert dies das Begreifen, dass meine „Symptome“ eine normale Reaktion auf Gewalt sind? Warum lassen wir uns diagnostizieren und damit für krank erklären?

Sind bestimmte Fragen ein Zeitphänomen? Ist das eine Frage des Alters? Ist das abhängig vom Ort, an dem wir leben und davon, welchen Zugang wir zur Bestimmung von Ursachen sexualisierter Gewalt haben?

Wir freuen uns auf einen mutigen, ehrlichen, strittigen und respektvollen Austausch mit Euch!!!

Dieser Workshop ist für Frauen*Inter*Trans*, die von sexualisierter Gewalt betroffenen waren (oder die es vermuten)

Ort: Tauwetter e.V. Gneisenaustr. 2a: im Mehringhof, 2. Hinterhof, Aufgang 3, 2. OG

Zeit: Sonntag 22.1.17, 18-21 Uhr

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