Sexualisierte Gewalt unter dem Deckmantel von Diagnosen

Ein Beitrag von Jey                                                                                                              verqueert@gmx.de

Gewalt beginnt dort, wo Menschen in ihrer persönlichen Freiheiten eingeschränkt werden.
Dies können bereits Situationen, Orte oder Gruppen sein, die gemieden werden müssen, um nicht beleidigt, bedroht oder belästigt zu werden.
Diskriminierungen begegnen Frauen* und Mädchen* täglich im Alltag. Egal ob in der Werbung, in den Medien oder dem Internet.
In unzähligen Situationen sind Frauen* und Mädchen* von tätlicher sexualisierter Gewalt bedroht in Form von Vergewaltigung, Nötigung oder sexuellem Missbrauch.
Bei diesen extremen Formen von sexualisierter Gewalt wird Sexualität als Machtdemonstration benutzt und die Täter nutzen ihre Machtposition, um Frauen und Mädchen sexuell auszubeuten.
Dabei werden die Persönlichkeit und die körperliche Unversehrtheit massiv Verletzt und eigene Grenzen massiv überschritten.
Die Polizei registriert jährlich 7.000 – 8.000 Vergewaltigungen und ca.11.000 Fälle von Kindesmissbrauch in Deutschland1 – die Dunkelziffern liegen weitaus höher.

Obwohl Studien ergeben haben, dass fast jede 7. Frau in ihrem Leben sexuelle Gewalt erfahren musste2, bleibt sexualisierte Gewalt meist eine Privatsache der einzelnen Person. Weiterlesen

  1. laut bfff []
  2. Bundesdeutsche Repräsentativstudie zur Lebenssituation, Sicherheit und Gesundheit von Frauen []